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Der Fränkisch-Schwäbische Jakobsweg ist ein ca. 268 km langer Pilgerweg in elf Etappen von Würzburg nach Ulm. Als Wanderzeichen dient eine weiße Jakobsmuschel auf blauem Grund.

Streckenverlauf Bearbeiten

Der Jakobsweg beginnt beim ehemaligen Schottenkloster in Würzburg, führt durch Bayerisch-Franken über Ochsenfurt ins württembergisch-fränkische Hohenlohe. In Rothenburg ob der Tauber trifft der Fränkisch-Schwäbische Jakobsweg auf den von Nürnberg kommenden Mittelfränkischen Jakobsweg. Über die Ellwanger Berge zur Schwäbischen Alb, wo der Jakobsweg auf eine alte, nach Österreich führende Handelsroute für Salz nach Ulm führt. Endpunkt ist das Ulmer Münster. Von dort besteht Anschluß in acht Etappen nach Konstanz, von dort wiederrum in fünf Etappen zum Kloster Einsiedeln in der Schweiz.

Etappen Bearbeiten

  1. Würzburg - Eibelstadt - Ochsenfurt (ca. 21 km)
  2. Ochsenfurt - Rittershausen - Uffenheim (ca. 31 km)
  3. Uffenheim - Endsee - Steinsfeld - Rothenburg ob der Tauber (ca. 26 km)
  4. Rothenburg ob der Tauber - Reubach - Wallhausen (ca. 27 km)
  5. Wallhausen - Klosterruine Anhausen - Crailsheim - Frankenhardt-Oberspeltach (ca. 27 km)
  6. Frankenhardt-Oberspeltach - Rosenberg - Hohenberg (ca. 16 km)
  7. Hohenberg - Adelmannsfelden - Wöllstein (ca. 21 km)
  8. Wöllstein - Obergröningen - Heuchlingen - Böbingen (ca. 18 km)
  9. Böbingen - Bargau - Himmelreich - Böhmenkirch (ca. 22 km)
  10. Böhmenkirch - Gussenstadt - Sontbergen - Zähringen - Ettlenschieß - Lonsee (ca. 29 km)
  11. Lonsee - Scharenstetten - Temmenhausen - Mähringen - Ulm (ca. 30 km)

Literatur Bearbeiten

  • Wolfgang W. Meyer: „Jakobswege. Württemberg, Baden, Franken, Schweiz“, Silberburg-Verlag, Tübingen 2009, ISBN 978-3-87407-833-7
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