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Die Burg Nenningen stand auf dem Galgenberg („Burghalden“) oberhalb von Nenningen. Es sind keine Spuren mehr sichtbar.

Die Burg Nenningen war die Stammburg des Ortsadel derer von Nenningen.

Erwähnung in der Oberamtsbeschreibung von 1842 Bearbeiten

„Der Ort hatte früher eine adeliche Familie von Nenningen, welche im 13. bis 15ten Jahrhundert in Urkunden vorkommt. Anselm von Nenningen wurde im Jahr 1413 Bischof von Augsburg (Braun Gesch. d. Bisch. v. Augsb. 2, 521), Johann von Nenningen war 1422 Kommenthur in Ulm, Kaspar von Nenningen lebte 1481 (Röder Jagstkreis S. 79). Ihr Stammschloß hatten sie auf dem nordöstlich gelegenen Galgenberge „Burghalden“, von welcher jedoch keine Ruinen mehr zu finden sind. Übrigens zeigen sich noch Spuren weitläufiger Verschanzung auf demselben Berg. Der Ort, welcher zum Kanton Kocher steuerte, gehört schon von den ältesten Zeiten her der Familie Rechberg, welche ihn als Mannlehen besitzt, mit Ausnahme von 5 Baurenhöfen, welche ehmals zu Degenfeld gehörten, und mit dem halben Dorf Degenfeld von Christoph von Degenfeld im Jahr 1597 an Württemberg, welches sie in früherer Zeit dem Oberamt Königsbronn zutheilte, verkauft wurden. Jetzt sind es noch 2 solche Familien, welche in die Pfarrei Degenfeld eingepfarrt sind.“

Literatur Bearbeiten

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