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Wappen Bartholomae

Bartholomä ist die einzige Gemeinde des ehemaligen Landkreises Schwäbisch Gmünd auf der Albhochfläche.

Geographie Bearbeiten

Naturräumlich gehört das im Süden des Ostalbkreises gelegene Gemeindegebiet von Bartholomä mit seiner Fläche von 20,75 qkm ganz dem Albuch und Härtsfeld an. Dieser Raum ist durch ruhige Oberflächenformen mit stark verkarsteten, ungegliederten Massenkalken des oberen Weißjura gekennzeichnet. Das Höhenmaximum erreicht die Gemarkung an ihrer Westgrenze mit ungefähr 776 m NN im Waldgebiet Falkenberg, am Ostrand senkt sie sich im Gewann Gänseteich bis auf etwa 624 m NN. In einem flachen Trockental säumt die Bebauung des Ortes mehrere sich kreuzende Straßen, die in ihrer Mitte einen rundlichen freien Platz umschließen. Neuere Wachstumsspitzen an den Straßenenden weisen nach Süden beziehungsweise Südwesten (»Wirtsberg«, »Hesselschwang« ab 1950), Оsten (»Hirschrain« ab 1950), Norden (»Bärenbergsiedlung« ab 1954) und Westen (»Löchlen/Brunnenfeld« ab 1962).

Nachbargemeinden Bearbeiten

Die Gemeinde grenzt im Norden an die Stadt Heubach, im Nordosten an Essingen, im Südosten an Königsbronn und an Steinheim am Albuch, beide im Landkreis Heidenheim, im Süden Böhmenkirch und an die Stadt Lauterstein, beide im Landkreis Göppingen, und im Westen an Schwäbisch Gmünd.

Gemeindegliederung Bearbeiten

Bartholomä besteht aus dem gleichnamigen Altdorf, den Weilern Äußerer Kitzinghof, Amalienhof, Hesselschwang, Hirschrain, Innerer Kitzinghof, Möhnhof und Rötenbach, das Gehöft Tannenhöfle und das Haus Ziegelhütte (Auf der Heide). Daneben zählt man die abgegangenen Ortschaften Bärenweiler, Engelboldweiler, Ulrichsweiler und die Burg Michelstein.

Geschichte Bearbeiten

Im Mittelalter hieß Bartholomä noch Laubenhart und war Zubehör der Herrschaft Lauterburg, von der es zum Ende des Dreißigjährigen Krieges herausgelöst wurde.

Seinen Namen verdankt Bartholomä der Bartholomäuskirche und dem noch heute abgehaltenen Bartholomäusmarkt.

Seit der Reformation war der Ort evangelisch, durch die von der Gutsherrschaft vom Holtz erfolgte Aufnahme neuer Siedler im 18. Jahrhundert kam es auch zur Ansiedlung einer kleinen katholischen Gemeinde. Seit 1840 exisitiert die katholische Kirche in Bartholomä.

Wappen und Flagge Bearbeiten

Vereine Bearbeiten

Literatur Bearbeiten

  • Max Miller, Gerhard Taddey (Hrsg.): Eintrag „Bartholomä“ in „Handbuch der historischen Stätten Deutschlands. Sechster Band: Baden-Württemberg“, Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1980, ISBN 3-520-27602-x

Weblinks Bearbeiten

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